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Rückblick 2019 – Newsletter

Da sind sie wieder, die neblig-grauen, selten flugtauglichen Tage mit einem Spread, wo nicht mal eine Stecknadel durchpasst und die uns überraschend feststellen lassen, dass ein weiteres Jahr unter unseren Tragflächen hinweg geglitten ist. 2019 barg in vielerlei Hinsicht einen ganz besonderen Zauber für uns und war doch trotzdem ein typisches wunderschönes VL3 Jahr - wie immer gefüllt mit zahlreichen Erlebnissen mit dem Lieblingsstück und Emotionen im Kreis einer unbezahlbaren Gemeinschaft.

600 KG – die Zahl, die alle in Atem hält

Sie war Fluch und Segen, hat uns Schweiß schwitzen lassen, emotionale Ausbrüche beschert und letztlich zur Freude des Jahres geführt. Nach Monaten Erprobungen, Tests und Dokumentationen, reichten wir noch vor der AERO 2019 die Unterlagen nach LTF-UL 2019 für unsere VL3 beim Deutscher Aero Club e.V. ein. Nach weiteren Wochen Prüfung, Warten auf Lärmvorschriften, langen Telefonaten und vielen E-Mails, erschien es uns dann fast unwirklich als wir am 14.08.2019 unsere deutsche 600kg Musterzulassung – als Nummer 1 beim DAeC - in Händen hielten. Und da unser Lieblingsflieger schon immer unter Einhaltung großer Sicherheitsreserven konstruiert wurde, konnten wir leistungstechnisch sogar noch einen draufsetzen: maximale Höchstgeschwindigkeit 315 km/h (ehemals 280 km/h), Geschwindigkeit in Böen 250km/h (ehemals 235 km/h), Manövergeschwindigkeit 190 km/h (ehemals 170 km/h) und die Eintragung des Rotax 914 UL Turbo.

Seitdem ist zwar viel passiert, aber auch vier Monate nach diesem „Stein-vom-Herzen-gefallen-Moment“ bekommen wir noch Gänsehaut, sprudeln wir immer noch vor Dankbarkeit an alle Beteiligten und sind stolz, dass wir beinah wöchentlich unserem Versprechen zur Auflastung nachkommen.

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News 2019

Nach der Auflastung ist vor neuer Ideenverwirklichung. Schon während der 600kg Thematik haben wir angefangen, weitere unserer Ideen in die Realität umzusetzen, sodass es auch 2020 wieder Überraschungen aus dem Haus JMB geben wird. Was genau, bleibt an dieser Stelle noch hinter verschlossenen Türen.

Eine Tür haben wir in diesem Jahr jedoch bereits geöffnet – unsere Cargo Door! Die neu konstruierte Klappe zum geräumigen Gepäckfach in der VL3 hat auf der AERO 2019 für Aufsehen gesorgt, da in dieser Form einzigartig bei den Kunststoff-Fliegern.

Doch nicht nur unser Options-Sortiment hat sich vergrößert, auch die deutsche VL3 Community ist signifikant gewachsen. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen deutschen VL3 Eignern herzlich für euer Vertrauen und ein weiteres großartiges Jahr bedanken und freuen uns mitteilen zu können, dass 2019 unser bisher mit Abstand stärkstes Unternehmensjahr gewesen ist.

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Jubiläen Jahr

Zu unserer Freude über die Tatsache, dass wir in diesem Jahr nicht auf die Kekse verzichten müssen, um Gewicht zu sparen, konnten wir gleich noch zwei weitere Erfolge feiern. Vor 15 Jahren, im Juli 2004 hatte unsere VL3 den Erstflug – auf dem Flugplatz in Vysoke Myto, da wo auch heute noch jede einzelne VL3 zum ersten Mal den Boden verlässt, um sich in die Luft zu schwingen. Auf diesen ersten Gänsehaut Moment folgten seither fast 350 weitere.

Im Jahr 2014 als die VL3 bereits eine Musterzulassung in Deutschland mit Einziehfahrwerk besaß, wurde die JMB Aircraft Germany GmbH als deutscher Händler gegründet – heute nach 5 Jahren sind wir immer noch positiv überwältigt vom täglichen VL3 Zauber.  

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Bella Italia – den Klassiker in dolce vita Manier erleben

Nachdem wir uns im vergangenen Jahr auf unser bisher größtes Abenteuer aufgemacht und der Route von Jean Mermoz und Antoine St. Exupéry bis in den Senegal gefolgt sind, behielten wir unsere Tragflächen in 2019 über südeuropäischem Gebiet. Aus dem Erfahrungsrepertoire der VL3 Gemeinde zusammengewürfelt, planten wir eine 1-wöchige Route durch den sportfliegerischen Klassiker, Italien. Wetterbedingt über Ungarn, Bari, dem Stiefel folgend bis nach Sizilien und zurück entlang der wunderschönen Amalfiküste und über die weltbekannte Stadt Venedig. 6000 Kilometer gefüllt mit der dolce vita Kultur Italiens, außergewöhnlicher Gastfreundschaft und traumhaften Landschaften, die man sonst nur aus romantischen Blockbustern kennt.

Wer es in Bild und Ton sehen möchte, findet hier das Video: https://www.youtube.com/watch?v=BIIld20CnEw&feature=emb_logo

Den gesamten Bericht gibt’s hier: https://www.jmbaircraft.de/news/italien-tour-2019.html

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Püppis on tour – klischeebeladene Reise mit der VL3

Was gibt es Schöneres als einen unkomplizierten Urlaub, bei dem man sich von einem Ort zum nächsten tragen lässt, ohne heute zu wissen, was morgen passiert. Hauptsache eine Bedingung wird ab der ersten Minute erfüllt: Erholung.

Sich den allgemeinen weiblichen Klischees mit einem Strahlen in den Augen hingebend, haben sich unsere jüngsten VL3 Pilotinnen auf ihren ersten gemeinsamen Urlaub im Lieblingsflieger begeben und neben den Lufträumen von Ungarn, Slowenien und Italien auch die Shoppingstraßen unsicher gemacht. Dabei wurde von Tag zu Tag und abhängig von Sonnenstunden und Strandqualität entschieden, wo das Tagesziel lag.

Den gesamten Bericht gibt’s demnächst in der FliegerRevue zu lesen.

Das Video vorab gibt’s hier: https://www.youtube.com/watch?v=DfH3A0neenM

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Alpentraining – es wird immer besser!

Es ist bereits das vierte Mal, dass wir uns nach Chambery Challes les Eaux begeben haben, um von dort aus, die Schönheit und Faszination des Fliegens in den Alpen auf besondere Art und Weise kennenzulernen. Rückblickend betrachtet, bedeuteten die Landungen auf den Altiports Courchevel, Meribel, Megeve und Alpes d’Huez schon Nervenkitzel nur bei dem Gedanken daran. Zur Erinnerung: Flugplätze in den Alpen bringen die folgenden Bedingungen mit sich: a) ohne mindestens einer Steigung von 10% ist’s langweilig, b) der Point-of-no-return, c) Platzrunden in 8er-Form, d) nix da Flugleitung, e) Nur je eine Start- und Landerichtung.

In diesem Jahr durften wir uns davon überzeugen lassen, dass es neben den erwähnten Klassikern noch weitaus mehr schweißtreibende Plätze gibt – diese „Altisurfaces“ allerdings findet man nur mit Insider-Wissen.

Um nur ein paar der beeindruckenden – vorrangig - Grasplätze aufzuzählen, hier ein kleiner Auszug. Eins ist sicher: wer es hier geschafft hat, der landet in Courchevel auch ohne Begleitung eines Fluglehrers

Für den Einstieg landeten wir in Valloire – 150 m Asphalt und 120 m Gras am Ende eines Tals in 6000ft MSL, durch das man sich erst nach unten schrauben muss bis zum langen Endanflug. Die überraschten Augen, der vorbeilaufenden Wanderer ist unbezahlbar.

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Zu Tränen rührte uns der Platz Chamois, der eigentlich Teil einer Skipiste darstellt. Diese gut gepflegte 500 m Grasbahn mit 12-25(!)% Steigung an einem Steilabhang auf 5000ft MSL war nicht nur beeindruckend zu landen, sondern birgt nebenbei noch ein kleines unerwartetes Geheimnis. Keine drei Minuten Fußweg entfernt, liegt ein kleines Airbnb Resort, das vom Eigner der Grasbahn (ehemaliger Pilot) und seiner amerikanischen Frau geführt wird – eine Oase der Erholung, die wir mit dem Ferienflieger nie gefunden hätten. Die Landung von insgesamt sieben Flugzeugen erregte natürlich Aufmerksamkeit und so wurden wir zu Kaffee und Kuchen mit einem unbeschreiblichen Ausblick eingeladen. Im Gegenzug schenkten wir dem Eigner des Resorts eine VL3 Runde über sein Hab und Gut – seine Reaktion nach der Landung bleibt unvergessen, da nicht nur ihm die Tränen in den Augen standen, sondern auch uns, die schlichtweg überwältigt waren!

Ein weiterer Platz, Corlier, bot nach erfolgreicher Landung ein fliegerisch-kulturelles Highlight. Hinter der Piste, am Waldrand liegt der Rumpf eines ausgemusterten Passagierflugzeuges. Wie genau der dorthin gekommen ist, sei dahingestellt, jedoch dient er heute als offenes Museum für alle Wagemutigen.

Altisurfaces sind Privatplätze, die unter Umständen keine Kennung, aber meist einen alleinstehenden Hangar haben oder zumindest eine kleine Hütte, wo man eine Liste findet, auf der man sich einträgt und ggf. auch eine kleine Landegebühr hinterlassen kann. Ihr Besonderheit liegt vor allem darin, dass sie an Orten liegen, wo man sie unter keinen Umständen erwartet, man aber meist einen traumhaften Ausblick hat und vor allem sehr viel Spaß beim Platzrunden Training.

Zusammengefasst, war auch die vierte Runde des Alpentrainings genau wie die vorangegangenen ein riesengroßer Erfolg für alle Teilnehmer. Die Erfahrungen, die jeder Pilot unabhängig von dessen fliegerischem Erfahrungsgrad in sechs Tagen sammelt, findet man kaum an einem anderen Ort Europas. Das i-Tüpfelchen setzt die unvergleichbare Alpenlandschaft dem Ganzen auf, die einen auf dem Weg zu den spektakulären Plätzen begleitet… und natürlich die französische Küche, wenn man von den Froschschenkeln einmal absieht.

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Und was war sonst noch los?

Zugegeben, wir würden ein Angebot 365 Tage im Jahr mit der VL3 Europa zu entdecken, nicht unbedingt abschlagen, aber auch in Deutschland gibt es viel zu erleben – vor allem die jährlich stattfindenden und sehr gut organisierten Events im Sommer.

Auch wir haben wieder mit viel Freude an insgesamt drei der Fly-Ins teilgenommen und durften dabei neue Freundschaften knüpfen und haben uns über die bekannten Gesichter sehr gefreut. Wir danken Eggenfelden, Gelnhausen und Rotax in Wels für herausragende Wochenenden mit viel Attraktion, Unterhaltung und einer super Organisation.

Die Termine für das kommende Jahr veröffentlichen wir spätestens auf der AERO 2020.

An dieser Stelle bleibt uns nur noch, Danke zu sagen – danke für ein weiteres großartiges Jahr mit euch! Wir wünschen allen wunderschöne Weihnachten und einen gesunden Rutsch ins neue Jahr! Wir ziehen uns jetzt zurück und hecken die nächsten Abenteuer aus.

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